Local Storage seems to be disabled in your browser.
For the best experience on our site, be sure to turn on Local Storage in your browser.
Quelle: Modellbahnboerse
Schaltautomaten Serie 800 | Typ 1
Das erste Schaltrelais 800 mit hellem Gußteil und Verschraubung, großer Schaltwalze aus Bakelit und Messing und großem Schaltstern. Die gebogenen Walzenabnahmefinger wurden einzeln auf den Spulenhalter aus Bakelit aufgeschraubt und haben links neben den Schrauben aufwärts gerichtete Lötstellen für die beiden Kabel der Feldwicklung. Das Ganze wurde mit einer durchgehenden Schraube in den rüchseitigen Gußrahmen verschraubt. Unter dem Schraubenkopf befindet sich ein Weißblechhaken, an dem der aus dem inneren Spulenkern kommende Draht zur Erdung angelötet ist. Der äußere Spulendraht wird aus der Papierisolierung kommend durch die rote Drahtisolierung zum Motor geführt. Es gibt eine weitere Ausführung mit dunklem Gußteil. Befestigung unten seitlich durch das Schraubloch im Fahrwerkrahmen.

Schaltautomaten Serie 800 | Typ 2
Das Gußteil hat eine Schrauböffnung zur Befestigung von unten durch den Fahrwerkrahmen. Eine zweite Variante hatte auch die kleine seitliche Schrauböffnung im unteren Teil des Relaisrahmens unterbalb der Walze.

Schaltautomaten Serie 800 | Typ 3
Weiterentwicklung des Typ 2, andere Vernietung der Walzenfinger, schwarzbrünierte Metall- und Gußteile. Befestigungshaken für die Erdung aus dem Wicklungsinneren jetzt nach vorne gebogen. Befestigung von unten, auch zentrale Schrauben seitlich möglich.

Schaltautomaten Serie 800 | Typ 3.1 (1950/51 – 1952/53)
Gleiche Bauart wie Typ 3, Isolierung der Relaisspule jetzt mit brauner Plastikklebefolie.

Schaltautomaten Serie 800 | Typ 4 (1950/51 – 1953/54 Nr. 800 – 3 GP)
Weiterentwicklung des Typ 3, Relaisgestell aus vernickeltem Stahlblech, Befestigung von unten mit Schraube durch den Rahmenboden und durch die zentrale Schraube auch seitlich.

Schaltautomaten Serie 800 | Typ 4.1 (1950/51 – 1952/53 Nr. RSN 800 – 3 GP)
Sonderbauart für Fahrzeuge MS 800, RS 800 N, ES 800. Baugleich mit Variante 3, aber Oberteil aus Messing. Auf der Rückseite wurde dieses Relais mit der oberen Schraube am Fahrzeugrahmen gefestigt. Gußpestiges Reststück des Rahmens darunter noch zu sehen. Isolierung der Spule aus Papier, später aus Platikklebeband.
Schaltautomaten Serie 800 | Typ 5 (1950/51 – 1955/56 Nr. 800 – 5 Gp)
Neuentwicklung in verkleinerter Form mit kleinerer Schaltwalze. Walzenfinger auch in Messing möglich.


Schaltautomaten Serie 800 | Typ 6.1 (1953/54 – 1956 Nr. 800 – 6 Gp)
Neuentwicklung, einfacher und filigraner. Schaltwalze dünner und vernickelt mit 2 Kontaktstellen je Walzenfinger. Die 4 Schaltstellungen werden beibehalten Abnehmerkontakt mit runder Sicke. Massekontakt separat gelötet, ohne direkten Kontakt zur Schraube. Befestigung des Relais nur noch seitlich möglich, untere Befestigungsmöglichkeit entfällt.

Schaltautomaten Serie 800 | Typ 6.2 (1954)
Die Walzenfinger sind messingfarben. Ein Doppelkabel für den Masseanschluß, dieses hört nach 6 – 8 cm auf und diente nur versuchsweise der besseren Montage, es ist nur ein Kabel davon stromführend, diese kurzfristige Entwicklungsstufe entfiel 1955 wieder.

Schaltautomaten Serie 800 | Typ 6.3 (1955 – 56)
Weiterentwicklung, geänderte Walzenfinger in Schlaufenform, ab 1955 Messing, Ende 1956 Nickel. Nur ein Kabel an der separaten Masselötstelle. Vorstufe zu 21175 das ab 1957 gebaut wurde. Das gleiche Relais wurde auch mit vernickelten Walzenfingern gefertigt.

Schaltautomaten Serie 800 | Typ 7.1 1957 - 1972
Neuentwicklung mit Stromunterbrecherkontakt und großer Feder 20268. Der kupferfarbene Draht aus dem Spuleninneren wieder an eine durch die Befestigungsschraube gehaltene Masseöse gelötet. Der äußerer Draht wird nicht mehr sofort zum Motor geführt, sondern hat seine Lötstelle an der rechten Seite der Unterbrecherfeder, hier auch für die Schleiferkabel. Der Lötpunkt für den Motor befindet sich weiter links, seitlich in Höhe des Unterbrecherkontaktes. Die Fahrzeugbeleuchtung wird entweder rechts am Lötpunkt des Spulenkörpers an der Feder, (Lichtblitz beim Umschalten) oder links davon am Lötpunkt für den Motor (kein Lichtblitz beim Umschalten) angebracht.

Schaltautomaten Serie 800 | Typ 7.2 1957 - 1958
Gleiche Ausführung wie Typ 7.1. mit großer Feder 20268, aber rotem Spulendraht. Eine gleiche Ausführung wie Typ 7.2. gab es auch aber mit Walzenfingern aus Messing

Schaltautomaten Serie 800 | Typ 7.3 1960/61
Weiterentwicklung des 21175, neuer Unterbrecherschalter 21683 oder 20084 mit kleiner Feder, bis 1965 Drahtfarbe kupfer, ab 1966 rot.


Schaltautomaten Serie 800 | Typ 8.1 1958-60

Schaltautomaten Serie 3000 | Typ 11 22049 ab 1965
Mit aufgeschraubter Halterrung aus weißem Kunststoff für die Schaltkontakte. Neue Schaltwalze aus milchigem Kunststoff. Für Triebwagen 3070/3071 mit Wechsellichtschaltung.

Schaltautomaten Serie 3000 | Typ 13 20824 ab 1958
Erstversion der Neuentwicklung 20824, breite Wippe, die Lötfahnen sind übereinander angeordnet, weicher milchiger Kunststoff.



